Wissenschaft und Kritik: „Plädoyer für eine neue Geschichtsschreibung der Arbeit“

Diesen Donnerstag, den 24.11.2011, 18.00 Uhr ist es soweit: Die Veranstaltung der FSI Geschichte in der Reihe „Wissenschaft und Kritik“ steht an. Diese trägt den Titel: Plädoyer für eine neue Geschichtsschreibung der Arbeit. Als Referent wird Marcel van der Linden sprechen, Forschungsdirektor des Internationalen Instituts für Sozialgeschichte und Professor für die Geschichte der sozialen Bewegungen in Amsterdam.

Zum Inhalt der Veranstaltung: Die ”Globalisierung” der Arbeitsgeschichte bedeutet nicht nur eine enorme geographische Erweiterung des Wissenschaftsgebietes. Die Entwicklungen in verschiedenen Teilen der Welt spielen sich ja nicht losgelöst von einander ab. Das hat auch mit den neuen weltweiten Proletarisierungstendenzen zu tun, mit neuen Formen von Arbeiter_innenprotest und Arbeiter_innenbewegungen; zugleich ist das Bewusstsein des weltweiten Zusammenhangs von Prozessen intensiver geworden, die Erkenntnis, dass die Welt ein Ganzes bildet, trotz aller Gegensätze. Diese ”Globalisierung” ruft nach einem neuen Typ von Geschichtsschreibung, der die Ergebnisse der ”alten”, vor allem nordatlantischen Arbeitergeschichte in sich aufnimmt und zugleich in einem neuen (globalen) Rahmen einordnet. Es handelt sich um ein ausserordentlich ambitiöses Projekt, das sich noch in einem frühen Stadium befindet. Der Vortrag wird auf einige Herausforderungen eingehen, die in den folgenden Jahren auf uns zukommen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Wiederbelebung der Arbeitsgeschichte in Europa.

Veranstaltungsort: Koserstraße 20 (Friedrich-Meinecke Institut), HS A, 24.11. 18.00 Uhr
Für Getränke ist gesorgt, diese sind gegen eine kleine Spende erhältlich.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Wir freuen uns auf euch und auf eine interessante Veranstaltung
FSI Geschichte

Weitere Infos zur gesamten „Wissenschaft und Kritik“-Reihe findet ihr unter: www.wissenschaft-und-kritik.de.vu

Occupy FU: nach Vollversammlung Seminarzentrum besetzt

An der FU fand heute eine Vollversammlung statt, die mit 2000 Studierenden sehr gut besucht war. Auf der VV wurden folgende Forderungen beschlossen:

Forderungen (Vorschläge):
1. Freie Bildung für alle – ohne Zugangshürden wie NCs oder begrenztes Bafög.
2. Würdevolle Bezahlung und Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten an der Uni.
3. Öffentlich ausfinanzierte Hochschule – für ein großes, vielfältiges und kritisches Lehrangebot statt Exzellenzinitiative und Elitenbildung.
4. Selbstbestimmtes Studium statt Prüfungsstress, Regelstudienzeit und Verschulung.
5. Für eine Uni frei von privatwirtschaftlicher und militärischer Einflussnahme.
6. Für eine demokratische Uni auf allen Ebenen durch gleiche Mitbestimmungsrechte für alle.
7. Geld für Bildung und Soziales statt für Banken und Konzerne.
8. Für das bedingungslose Recht auf selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe z.B. durch ein Grundeinkommen.
9. Für ein sozio-kulturell existenzsichernden Mindestlohn.
10. Bezahlbare Mieten für alle.

Nach der Versammlung sind viele Studis ins Seminarzentrum gegenüber der Mensa gezogen und halten es bis zum jetzigen Zeitpunkt besetzt. Aktuell läuft hier das Plenum.
Kommt alle vorbei und unterstützt die Besetzer_innen!

Die Kritik des kritischen Rationalismus – Die Aktualität des Popper’schen Muffs

17.11.2011 | 18:00

Garystraße 55

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Ab einer Stichprobenanzahl von 30 nähert sich die Verteilung von vorgestellten unendlich vielen Mittelwerten von Stichproben einer Normalverteilung an. Soziale Probleme können so statistisch ausgewertet werden. Die Kritik an statistischer Forschung im so genannten kritischen Rationalismus fängt jedoch nicht erst bei deren Auswertung an. Bereits bei der Auswahl der Fragestellung und der Einteilung in Merkmalskategorien scheint es einen erstaunlich großen subjektiven Spielraum zu geben. Wird dieser ausreichend reflektiert? – Die Lösung von sozialen Problemen muss wohl eher in der umfassenden Abschaffung der bestehenden Produktionsverhältnisse gesucht werden.

Theodor W. Adorno hat sich im “Positivismusstreit” mit Karl Popper über dessen Thesen auseinandergesetzt. Über Inhalt und Aktualität dieser Debatte wird Frau Professorin Althaus referieren.

Women’s Invisible Contribution to Free and Open Source Software.

15.11.2011 | 18:00

Hörsaal der Informatik, Takustr. 9

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Free and Open Source Software (FOSS) development is seen by many as a technical, but also social phenomenon of the past several decades. The FOSS community bases itself on collaborative principles which lead to fast code evolution, a diminishing distance between users and developers, by allowing them to work together in order to produce a high quality code, available to all through a free license.

Even if the FOSS community values inclusion and cooperation as basic principles, it persists as being rather homogeneous by its social structure. There are many challenges for women to join the FOSS community. Research shows a one per cent participation of women in the FOSS development projects. Even if many do not agree with this rather reductive number, we recognize women represent a minority in FOSS.

This lecture will propose a critical point of view of the free software development contribution model, and will focus on some of the reasons of the absence of women into FOSS, of the way the code-centered philosophy of development that exclude or invisibilize many users and contributors, including women. In a follow-up discussion will be identified some of the possible ways FOSS communities could act to include more women and marginalized groups among the contributors.

„Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit“ Veranstaltung aus der Reihe Wissenschaft und Kritik

8.11.11 18:00 Uhr L113 Silberlaube

Veranstaltung der fsi Ewi

Vortrag zu den Entwicklungen “traditioneller” Sozialen Arbeit in Deutschland und der Idee einer theoretisch fundierte, politische, reflexive und kritische Soziale Arbeit, die sich weniger orientiert an hegemonialen Vorstellungen von Ordnung und Normalität und den daraus resultierenden Aufgaben- und Funktionszuweisungen, sondern bemüht ist ihre Handeln auszurichten an den Deutungen und Bedürfnissen der “AdressatInnen” sowie an einem autonom formulierten Gegenstandsbereich.

mit prof. dr. Frank Bettinger
Vorsitzender des Instituts für Soziale Arbeit + Entwicklung (BISA+E) an der Hochschule Bremen und Professor für Sozialpädagogik der Ev. Hochschule Darmstadt; zudem bin ich Mit-Begründer des bundesweiten Arbeitskreises kritische Soziale Arbeit (AKS)

Semesterticket sichern! Geht zur Urabstimmung 25.-27.10.

Aufruf zur
Urabstimmung über die Fortführung des Semesterticketvertrags
25. – 27. Oktober

Der aktuelle Semesterticketvertrag läuft zum Ende des Wintersemesters 2011/ 2012 aus. Damit es auch über diesen Zeitraum hinaus ein Semesterticket geben kann wird, muss die Studierendenschaft der FU in einer Urabstimmung der Fortführung des Semestertickets zustimmen. Diese wird zwischen dem 25. – 27. Oktober 2011 (Dienstag – Donnerstag) durchgeführt.

Deine Stimme für das Semesterticket

Damit der Vertrag abgeschlossen werden kann und das Semesterticket für die nächsten drei Jahre gesichert wird, muss die Mehrheit der an der Urabstimmung teilnehmenden Studierenden, mindestens aber 10% aller Studierenden der FU, für das Semesterticket votieren. Andernfalls gilt die Fortführung des Semestertickets als abgelehnt. Es würde dann ab dem Sommersemester 2012 kein Semesterticket mehr geben! Deine Stimme zählt: Das Semesterticket sichern!

Alle Wahllokale unter: http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Urabstimmung/UA_2011_Oktober/Wahllokalstandorte/index.html

Semesterauftaktparty am 27.10. ab 21h

Am 27.10. findet wieder die langersehnte Semesterauftaktparty der
Fachschaftsinitiativen statt! An diesem Abend wird es im Festsaal
Kreuzberg heiß her gehen, denn es gibt tolle Live-Acts, die uns mit frischen Beats (Electro, Minimal, House, Trash, Rock, Ska, Punk)
versorgen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: es gibt leckere
Getränke, Cocktails und eine schmackhafte vegane Vokü. Wie immer gibt
es alles zu Soli-Preisen. Der Gewinn geht an coole Polit-Projekte.

Das wird DIE Party, also nicht verpassen!

Startschuss ist um 21 Uhr im Festsaal Kreuzberg (U Kottbusser Tor,
Skalitzer Straße 130)

Wissenschaft und Kritik im WiSe 11/12

In diesem Wintersemester veranstaltet die Fachschaftskoordination der FU Berlin zum dritten Mal die Vorlesungsreihe “Wissenschaft und Kritik”. Die Veranstaltungen werden von den Fachschaftsinitiativen Erziehungswissenschaften, Geschichte, Grundschulpädagogik, Lehramt, Mathe, Politikwissenschaft (OSI), Physik, Psychologie, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft organisiert.

Die Veranstaltungen bringen kritische Standpunkte bezüglich ihrer eigenen Fachdisziplin im Besonderen und Wissenschaft im Allgemeinen zur Sprache. Sie finden an den jeweiligen Instituten der FU statt und legen ihren Fokus auf die Produktion und Reproduktion gesellschaftlicher Machtstrukturen, Verhältnisse und Ideologien durch die Wissenschaft und ihre fachliche Deutungshoheit.

Haltet Ausschau nach dem Programm oder erkundigt euch bei den Fachschaftsinitiven!

Wir freuen uns auf spannende und interessante Veranstaltungen, sowie auf euch!

Näheres auf http://tobib.spline.de/wikri/

spline-Projekt droht die Räumung

Das Studentische Projekt Linux Netzwerk (kurz spline / spline.de) am Institut für Informatik soll Platz für ein Drittmittelprojekt machen. Bis zum 15.7. soll das Projekt seine Räumlichkeiten leer geräumt haben.

Die FSI Informatik erklärt, warum das studentische Projekt so wichtig ist:

Der Spline-Raum ist bis heute einer der wenigen Orte, wo ein selbstbestimmtes, projektorientiertes Lernen möglich ist. Das gesamte WLAN des Fachbereichs wurde einst von aktiven Spline-Mitgliedern aufgebaut. Auch heute stellt Spline den Studierenden gefragte Dienste zur Verfügung. Neben Linux-Install-Partys, Löt-Projekten oder “Hack”-Sessions für neue OpenStreetMap-Projekte organisiert Spline über 33.000 Benutzer_innen in knapp 1000 aktiven Mailinglisten, hostet die Spline-Foren – in denen sich mittlerweile über 30.000 Beiträge finden – und erlaubt Fachbereichsmitgliedern ihre Softwareprojekte über dev.spline.de zu verwalten. Das Spline-Pad ist längst zum Standard am Fachbereich geworden, wenn es um die gemeinsame Erstellung von Texten geht. Übungszettel werden durch den Zettel-Dienst zentral verwaltet. Desweiteren organisiert Spline regelmäßig sogennante Spline-Talks, bei denen Studierende Vorträge über Themen der Informatik halten. Wie kann es sein, dass die Fachbereichsverwaltung diese Arbeit nicht wertschätzt?

Also: Rettet Spline!

Weitere Infos unter fsi.spline.de und save.spline.de

das AStA-Hoffest am 7.7.11

Auch dieses Jahr findet wieder das legendäre AStA-Hoffest statt. Wie immer mit jeder Menge Livemusik und Programm. Diesmal erwaten euch:

Livemusik von:
*Conexion Musical (Polit Hip Hop aus Berlin)
*Tatsache (Punk-Pop-Rock aus Braunschweig)
*BadKat (Freestyle/Hip Hop /Rap aus Florida/Georgia)
*Illute ( Acoustic Folk Pop aus Berlin)
*at oslo (Expermental/Indie aus Berlin)
*Dj_anes

Außerdem:
*Cocktails und kalte Getränke
*lecker Essen
*Textildruck und Basteln
*Chilloutzone
*Büchertische
*Kuchen
*AStA Beratungen
* modern aRnis Workshop
*AStA Infotisch
*kritischer Dahlem Rundgang
*Glitzer-Blitzer-Schminken
*Outdoorpool
*und viel viel meeeeeeeeeehr….

Also weitertratschen und vorbei schauen. Wir freuen uns auf euch.

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