Unimut-Archivprojekt gestartet!

Das Unimut-Archivprojekt hat es sich zum Ziel gesetzt, Dokumente und Publikationen aus den neueren Studierendenbewegungen ab 1988/1989 zusammenzutragen und online zugänglich zu machen. Wir beginnen mit der Streikzeitung des Unimut-Streiks, der „BESETZT“, weitere Publikationen wie die „Lieblingszeitung“, die „AZ“ und die „Hochschulpolitische Reihe“ sollen folgen. Auch vor diversen Erstsemesterinfos und sogar dem „Neuen Dahlem“ werden wir nicht zurückschrecken und digitale Ausgaben zur Verfügung stellen.

Kontakt: unimut20(at)gmx.de
Wenn Ihr uns Material zur Verfügung stellen könnt, schreibt einfach an die Mailadresse.

Zu den digitalen Ausgaben der BESETZT…

Kein FACHSCHAFTSRAT nirgends! – Repräsentation vs. Basisdemokratie

Die Fachschaftsinitiativen des Fachbereiches Politik und
Sozialwissenschaften der FU Berlin lehnen die
Konstituierung von Fachschaftsräten ab.
Bei den Wahlen der Gremien der studentischen Selbstverwaltung wird alljährlich
neben dem Studierendenparlament (StuPa) auch ein Fachschaftsrat (FSR) für
jeden Fachbereichs (FB) neu gewählt. Der FSR soll „die besonderen Interesse
der Mitglieder der Fachschaften“ wahrnehmen und die Studierenden „in Fragen
des Studiums, der Lehre und der Prüfung“ beraten. Daneben „obliegt ihm die
besondere Betreuung der Erstsemester“1. Damit sollen (z.B.) im Falle des FB
Politik- und Sozialwissenschaften den sieben(!) gewählten Vertreter_innen alle
Aufgaben übertragen werden, die bisher die einzelnen Basisgruppen wahrnehmen.
Die Fachschaftsinitiativen betrachten den Fachschaftsrat daher als unnötige Bürokratie
und als ihrem Verständnis von Basisdemokratie entgegenstehend. Dieses
gemeinsame Positionspapier der FSIs OSI, Ethnologie und PuK soll grundlegenden
Erwägungen der Ablehnung erläutern.
Basisdemokratie vs. parlamentarische Repräsentation
Der Fachschaftsrat ist ein Gremium, das nach dem Prinzip der parlamentarischen
Repräsentation funktioniert. Die gewählten Mitglieder des FSR sollen die
Interessen der gesamten Studierendenschaft am Fachbereich vertreten. Sie
verfügen über ein freies Mandat, so dass die Studierenden faktisch keinen Einfluss
auf die Entscheidungen des Fachschaftsrats nehmen können. Ferner existieren
keine Kontrollmechanismen: Die Rechenschaftspflicht des FSR gegenüber
den Studierenden erschöpft sich in bloßer Rhetorik.
Die Fachschaftsinitiativen (FSI) favorisieren ein davon abweichendes Demokratiekonzept:
Wir sind der Auffassung, dass Studierende ihre Interessen am besten
selbst vertreten können und sollen. Da dies nur in den seltensten Fällen individuell
realisierbar ist, organisieren sich Studierende am besten in basisdemokratischen
Initiativen. Als solche verstehen sich die Fachschaftinitiativen.
Im Bereich der studentischen Selbstverwaltung erscheint uns das Konzept der
Repräsentation gänzlich ungeeignet, da mit dem FSR ein Gremium ohne jegliche
Entscheidungsbefugnisse implementiert wurde. Wenn sich „Interessenvertretung“
im Formulieren von Empfehlungsschreiben an Organe wie die Instituts-
und Fachbereichsräte (IR & FBR) und Petitionen erschöpft, verkommt das
ohnehin problematische Konzept der parlamentarischen Repräsentation vollends
zur Farce.
Wir vertreten die Auffassung, dass sich Veränderungen nicht durch die Vorlagen
eines Marionettengremiums realisieren lassen, sondern nur durch das Engagement
möglichst vieler Studierender an den Instituten zu erreichen sind.
„Demokratie spielen“ – Die Illusion der studentischen
Mitbestimmung
Der FSR erweckt den Eindruck der studentischen Mitbestimmung auf Fachbereichsebene.
Nachdem schon in der akademischen Selbstverwaltung, im Instituts-
und Fachbereichsrat, die studentischen Mitbestimmungsmöglichkeiten
durch die professorale Mehrheit marginal sind, wurde ein weiteres Gremium geschaffen,
dass der autokratischen Realität an der Uni das Deckmäntelchen demokratischer
Partizipation umhängen soll. Aufgrund seiner satzungsgemäßen
Befugnisse ist es dem FSR unmöglich, Einfluss auf Entscheidungen am
Fachbereich zu nehmen. Im FSR dürfen ausgewählte (Parteien)Vertreter_innen
Demokratie spielen und ihrem Lebenslauf nebenbei ein weiteres Amt hinzufügen.
Unter Missachtung der Interessen der Studierenden des Fachbereichs
wird hier ein demokratietheoretisches Planspiel durchexerziert, ohne konkrete
Veränderungen durchsetzen zu können. Darüber hinaus wird selbstorganisierten
Studierenden die Legitimation entzogen, eigenverantwortlich aktiv
zu werden. Der FSR ist ein Schlag ins Gesicht aller demokratisch empfindenden
Studentinnen und Studenten.
Disziplinieren durch Institutionalisierung
Die Struktur der Fachschaftsrats wurde auf besonderen Wunsch des Präsidiums
Ende der 1990er Jahre eingeführt, mit dem Ziel durch „serviceorientierte“
Fachschaftsräte die studentische Selbstverwaltung zu schwächen und die Studierendenschaft
zu entpolitisieren. Studentische Aktivitäten sollen in einen verwaltungsrechtlichen
Rahmen gepresst werden, welcher die Möglichkeiten für
Bewegung und Widerstand massiv einschränkt. Der FSR ist also eine von
oben oktroyierte Organisationsform, um die Studierendenschaft zu disziplinieren.
Oder, um es mit Foucault zu sagen:
„Ein schwachsinniger Despot kann Sklaven mit eisernen Ketten zwingen;
ein wahrer Politiker jedoch bindet sie viel fester durch die Kette ihrer eigenen
Ideen […]. Diese Band ist umso stärker, als wir seine Zusammensetzung
nicht kennen und es für unser eigenes Werk halten.“2
Wenn die studentische Selbstverwaltung mehr sein will als die „Kette der Disziplinarmacht“,
muss sie die Organisationsform frei wählen können.
Der Maulkorb als Megaphon?
Mit der Organisationsform des Fachschaftsrates ist eine weitere Schwierigkeit
verbunden: Der FSR verfügt über kein politisches Mandat. Das heißt, dass es
dem FSR (wie auch dem AStA) untersagt ist, sich zu allgemeinpolitischen
Themen zu äußern, bzw. dazu Stellung zu nehmen. So wurde beispielsweise
die Geschichtsfachschaft an der Universität Münster wegen Durchführung eines Interviews mit Emil Carlebach, Widerstandskämpfer und ehemaliger Häftling der
Konzentrationslager Buchenwald und Dachau, im Rahmen ihrer Reihe „Zeitzeug_
innengespräche“ belangt. Das Oberverwaltungsgericht Münster stellte
fest, die Auseinandersetzung mit zeitgeschichtlichen Ereignissen durch Organe
der Studierendenschaft stelle sich „angesichts ihres [...] allgemein politischen Inhalts
nicht als zulässige Wahrnehmung der fachlichen Belange der Studierenden
[...] dar“. Das Gericht wusste auch Hinweise auf zulässige Aktivitäten zu geben:
“Interessen der Studierenden kann zum Beispiel in Anregungen zum
Lehrangebot der Hochschule oder Stellungnahmen zu Studien- oder
Prüfungsordnungen bestehen. Eine inhaltlich-wertende Auseinandersetzung
mit Gegenständen des Studienfaches, zu welcher der einzelne
Studierende im Rahmen seines Studiums natürlich berufen ist, ist jedoch
von der Aufgabenzuweisung [...] nicht erfasst.“3
Deshalb erscheint uns die Anerkennung des Fachschaftsrats und die damit verbundene
Einschränkung des Rechts auf freie Meinungsäußerung durch die
Zensur der herrschenden Rechtssprechung als ein Schritt in die selbstverschuldete
Unmündigkeit. Nicht alle Fehlentwicklungen im Hochschulwesen habe ihre
Ursachen in ihm selbst. Externe Ursachen nicht benennen zu dürfen ist nichts
anderes als ein Knebel.
Anstatt die Interessen „der Studierenden“ wirkungsvoll artikulieren zu können,
unterwirft sich der FSR nicht nur als Organisationsform, sondern auch als
„Sprachrohr“ studentischer Interessen strukturellen Sachzwängen. Es würden
nicht länger die einzelnen Fachschafts-Inis und Ihre Positionen wahrgenommen,
sondern die gewählten Repräsentant_innen würden als Sprecher_innen angesehen
werden.
Die Apologeten des Fachschaftsrats verwechseln den Maulkorb mit dem Megaphon.
Niemand beißt die Hand, die einen füttert…
Aus diesen Gründen lehnen die Fachschaftsinitiativen des Fachbereiches Politik-
und Sozialwissenschaften den Fachschaftsrat ab. Das Gremium ist durch
seine konzeptionelle Ausrichtung nicht dazu geeignet, die Interessen der Studierenden
am Fachbereich in angemessener Weise zu vertreten.
Jenseits der Optimierung der eigenen Konkurrenzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt
gibt es – auch für die Verfechter_innen der repräsentativen Demokratie – keine
rational nachvollziehbaren Gründe, eine scheindemokratische Institution wie
den FSR zu unterstützen.

Ein Positionspapier der Fachschafts-Inis PolSoz
FSI OSI, FSI Ethnologie und FSI PuK

Hier gibts das Heft: Kein Fachschaftsrat nirgends!

StuPa-Wahlen 12.-14.01.: Support your local FSI!

Ihr habt es sicher schon bemerkt: in Dahlem tobt der Wahlkampf, es wird geklebt, geflyert, plakatiert und polemisiert. Bei 54 konkurrierenden Listen für nur 60 Mandate im Studierendenparlament geht schnell der Überblick verloren. Dabei liegt das Gute doch so nah: an allen Fachbereichen und in fast allen Instituten sind Fachschaftsinitiativen aktiv, von denen die meisten auch für das Studierendenparlament kandidieren.

Folgende Inis kandidieren zu den StuPa Wahlen am 12.-14. Januar 2010:

Liste Ini
05 FSI Psychologie
06 Ini Lehramt
08 FSI Mathe/Info
10 FSI OSI
15 FSI Ethnologie
25 Geo-Liste
30 FSI PuK/ Publizistik-Ini
34 Offene Liste Physik (OLP)
36 FSI IsTurArIrS
39 LAI-Liste
37 FSI WiWiss
41 FSI TheFiMu
42 kritische Philosoph_innen
45 FSI Biochemie
46 FSI (Kunst-)Geschichte – Koser Nostra
48 FSI Anglistik
52 FSI Judaistik
53 FSI Germanistik

Stupawahlen vom 12.-14. Januar 2010: wählt Fachschaftsinis!

Ihr habt es sicher schon bemerkt: in Dahlem tobt der Wahlkampf, es wird geklebt, geflyert, plakatiert und polemisiert. Bei 54 konkurrierenden Listen für nur 60 Mandate im Studierendenparlament geht schnell der Überblick verloren. Dabei liegt das Gute doch so nah: an allen Fachbereichen und in fast allen Instituten sind Fachschaftsinitiativen aktiv, von denen die meisten auch für das Studierendenparlament kandidieren.

Was machen die Fachschaftsinis und warum lohnt es sich, sie zu wählen?

Dazu einige Zeilen aus dem “FSI-Konzept“, einem übergreifenden Selbstverständnis der Inis:

Die Fachschaftsinis sind die einzigen Gruppierungen an der Freien Universität, die über ein gut funktionierendes Netz an Basiskontakten verfügen und kontinuierliche AnsprechpartnerInnen für Studierende darstellten. Im Gegensatz zu diversen Hochschulgruppen der großen Parteien, von denen die meisten genau einmal im Jahr auf den politischen Plan treten, sind Fachschaftsinis unabhängig von der Wahlkonjunktur das ganze Jahr aktiv. Uns geht es vor allem darum, eine kontinuierliche Arbeit vor Ort zu leisten und nicht als RepräsentantInnen im StuPa herumzuhängen, um das später im Lebenslauf zu vermerken. Mit unseren Positionsbestimmungen können wir eben genau die Inhalte vertreten, Bündnisse eingehen und Aktionen durchführen, die wir für richtig und durchsetzungsfähig halten, ohne dabei permanent die Interessen der „Mutterpartei“ im Auge behalten zu müssen.

Wie engagieren sich die Inis konkret in den Gremien der Studentischen Selbstverwaltung?

Auch hier gibt das FSI-Konzept Auskunft:

Seit die FSIs im AStA mitarbeiten, konnten wir einige strukturelle Veränderungen bewirken. Die zentralistisch-repräsentative Form der Interessenvertretung widerspricht eigentlich dem Initiativgedanken, allerdings wollen wir diese Institutionen nicht einfach den anderen überlassen. Daher haben wir die ehemals leitende Rolle des AStA-Vorsitzes auf ein Minimum beschnitten – das AStA-Plenum, an dem alle Referate gleichberechtigt mitwirken, ist jetzt oberstes Entscheidungsgremium. Das AStA-Plenum achtet unter anderem darauf, dass euer Geld (7 Euro, die ihr jedes Semester zusammen mit der Rückmeldegebühr und den Beiträgen für das Studentenwerk bezahlt) sinnvoll eingesetzt und ordnungsgemäß verwaltet wird. Praktisch sind vor allem die Publikationen des AStAs, hier gibt es neben der Informationsbroschüre für Erstsemester (Mein Erstes Semester – MES) den aktuellen AStA Kalender. Besonders wichtig ist natürlich auch das umfassende Beratungsangebot, welches der AStA aufrecht erhält, dazu zählen unter anderem die Bafög- und die Rechtsberatung. Insgesamt gibt es zu fast jedem Problem gibt es hier die passende Beratung.

Welche Inis gibt es, welche treten zur Wahl an, wo kann ich wählen?

Eine fast vollständige Liste aller Inis samt Kontaktmöglichkeiten findet ihr am linken Rand dieser tollen Homepage hier, eine andere Aufstellung auf den Seiten des AStA FU. Welche von diesen Inis auch zur Wahl antreten, das könnt ihr u.a. der Wahlzeitung des Studentischen Wahlvorstandes entnehmen, die in der Uni ausliegt und bald hier als pdf-Datei einsehbar ist.

Folgende Inis kandidieren zu den StuPa Wahlen am 12.-14. Januar 2010:

Liste Ini
05 FSI Psychologie
06 Ini Lehramt
08 FSI Mathe/Info
15 FSI Ethnologie
25 Geo-Liste
36 FSI IsTurArIrS
39 LAI-Liste
37 FSI WiWiss
41 FSI TheFiMu
45 FSI Biochemie
46 FSI (Kunst-)Geschichte – Koser Nostra
48 FSI Anglistik
52 FSI Judaistik
53 FSI Germanistik

Nicht jede FSI tritt einzeln an, manche haben sich zusammengeschlossen ( z. B. Geschichte/Kunstgeschichte), manche treten leider nicht an. Dennoch lohnt es sich, zur Wahl zu gehen. Denn an fast jedem Fachbereich gibt es zumindest eine aktive FSI, die sich nicht nur für das eigene Institut, sondern auch für allgemeine Ziele wie die Demokratisierung der Uni oder den Kampf gegen Studiengebühren einsetzt. Also: im Notfall einfach eine benachbarte FSI eures Vertrauens wählen! Sollte es an euren Institut gar keine aktive Ini geben, stellt sich natürlich die Frage: Warum nicht eine gründen? Hilfestellung dabei bekommt ihr unter fachschaftsinis(at)gmx.net oder ihr fragt einfach bei den bestehenden Inis an.

Los gehts!

Also: die Wahllokale sind geöffnet am 12., 13. und 14. Januar jeweils von 9:45 bis 16:15 Uhr. Zum Wählen braucht ihr Studiausweis und Personalausweis/Führerschein o.ä. Sagt Freunden und Freundinnen bescheid, wir FSIn sind auf eure Unterstützung angewiesen!!

Fako-Filmfest! 04.- 07.01.

HÖRSAAL KINO-WOCHE DER FACHSCHAFTSINITIATIVEN

Das neue Jahr geht gut los: mit der Hörsaal-Kino-Woche der Fachschaftsinis! Vom 04.-07.01.10. um jeweils 18 Uhr zeigen die FSIn OSI, Geschichte, Lehramt, Ewi, Psychologie, Germanistik und Anglistik zeitlose Klassiker, politisch-kritische Werke und unentdeckte Filmperlen. Das alles in etwas anderem Ambiente, nämlich in unserer Uni in unseren Hörsälen. Also kommt vorbei und freut euch auf spannende, kritische oder komische Filme, Knabbereien, Kalt- & Heißgetränke, interessante Diskussionen und nette Menschen.
EINTRITT ist natürlich FREI!

Das ganze Programm gibts hier:
fakokino

HO HO HO, am Do wirds was geben

DIE FAKO LÄDT EIN ZUR WEIHNACHTSFEIER!!!

Ihr seid alle recht herzlich zur Weihnachtsfeier der Fachschaftskoordination eingeladen, die am Donnerstag, den 17.12.09, steigen soll.

Wo? Hörsaal 1a (Rost/Silberlaube)

Es wird gesorgt für günstige weihnachtliche Getränke (Glühwein), andere alkoholische und nicht alkoholische Getränke, Gebäck und Knabereien :)

Also kommt und bringt viele Freunde und Spaß mit.

Von der gemütlichen Feier gibt s ab ca. 20 Uhr gleich auch noch musikalischen Untermalung durch Liveacts dazu, sowie eine anschließende Electroparty!

Wir freuen uns auf Dich,
Eure Fako

Für die Leute, die wir am Donnerstag nicht begrüßen können, wünschen wir Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr :)

Restriktive BWL & VWL Bachelor-Studiengänge sollen noch restriktiver werden / Sitzung des FBR Wiwiss gerät zur Farce

Auf der Sitzung des Fachbereichsrats Wirtschaftswissenschaft vom 21.10.09 wurde auf fragwürdige Art und Weise die Einführung einer sogenannten Orientierungsphase im BWL Bachelor sowie im VWL Bachelor des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft der FU beschlossen.

Mehr dazu bei der FSI wiwiss

FU-Präsidium plant BA/MA-Revision im Alleingang

Studentische Mitbestimmung vollständig mißachtet. Studentische Reform-Anträge nicht mehr erwähnt.

In der vergangenen Sitzung des Akademischen Senats am 14.10.09 ist das Präsidium der FU seinem autoritären Ruf zum wiederholten Male vollständig gerecht geworden. Formalia wurden gebogen, Mitbestimmungsrechte gebeugt, für nicht existent erklärt und sehenden Auges gebrochen. Wo immer möglich, verweigerte Sitzungsleiter Dieter Lenzen die Behandlung von studentischen Anträgen. Oft wurden hierfür zum Teil offensichtlich haltlose formale Begründungen ins Feld geführt. Weder Lenzen noch sein Rechtsberater Hellmuth-Johannes Lange (Leiter des FU-Rechtsamtes) konnten oder wollten hierfür jedoch überzeugende oder präzise Begründungen geben. Er und das Präsidium suchten, wie schon in den vergangenen AS-Sitzungen, auch im späteren Verlauf immer wieder Ausflüchte.

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Semesterauftaktparty der Fachschaftsinitiativen am 28.10.2009

Wie jedes Jahr, gibt es auch in diesem eine Semesterauftaktparty der Fachschaftsinitiativen an der FU. Wie in den letzten Jahren auch im Festsaal Kreuzberg, direkt neben der U-Bahnstation Kottbusser Tor (U1/U8, Bus 140). Los geht’s in diesem Jahr schon um 21 Uhr, auch wenn auf dem unten dargestellten Flyer 22 Uhr steht. Wir freuen uns auf eine großartige Party!

semauf

Das neue Alternative VeranstaltungsVerzeichnis (AVV) für Berlin und Potsdam ist online!

Avvlogo

Das Alternative VeranstaltungsVerzeichnis (AVV) ist eine Sammlung von autonomen Seminaren, Projekttutorien, Projekten, Projektideen sowie Veranstaltungsreihen in Berlin und Potsdam. Allen gemein ist die Forderung nach und Umsetzung von zugangsfreier, kritischer, selbstbestimmter und selbstorganisierter Bildung. Es richtet sich an Menschen, die Inhalte nicht nur passiv konsumieren, sondern selbst nach eigenen Kriterien (inhaltlich) arbeiten und gestalten wollen.

Das AVV erscheint dieses Semester nicht als Print-Ausgabe, weil sich nicht genug Menschen für die Arbeit zusammen gefunden haben. Das Redaktionskollektiv sucht Verstärkung! Kontakt: avvb “ät” gmx.net

Mitmach-Wiki: http://www.avvb.de.vu

Der nächste Einsendeschluss (für das AVV Sommersemester 2010) ist der 10.3.2010.

Angebote bitte selbstständig ins Wiki stellen oder uns zu mailen!