Wahlergebnisse der Akademischen Wahlen 2007

Die Liste der Fachschaftsinitiativen an der FU „Fachschaftsinitiativen/Offene Liste“ konnte bei den Wahlen zum Akademischen Senat an der FU Berlin 2 von 4 Sitzen erhalten. Je ein weiterer Sitz der studentischen Vertreter/innen in diesem Gremium wird nun von der „Alternative Liste Bündnis 90/Grüne“ und der Liste „DEFO / LHG – demokratisch, liberal“ wahrgenommen.

Aus dem vorläufigen Ergebnis der Wahlen der Zentralen Organe der Freien Universität Berlin

Akademischer Senat
Gruppe der Studenten und Studentinnen, Doktoranden und Doktorandinnen
Zahl der Wahlberechtigten: 34.789
Wahlbeteiligung: 4,81%

Liste 1: Fachschaftsinitiativen/Offene Liste 608 Stimmen – 2 Mandate
Liste 2: Alternative Liste Bündnis 90/Grüne 395 Stimmen – 1 Mandat
Liste 3: JUSOS FU 189 Stimmen – 0 Mandate
Liste 4: DEFO / LHG – demokratisch, liberal 322 Stimmen – 1 Mandat

Quelle: http://web.fu-berlin.de/zwv/aktuell/0607ws/2007/bek1.pdf

Die Liste Fachschaftsinitiativen/Offene Liste wird ihre Mandate in enger Koordination mit den Fachschaftsinis wahrnehmen und regelmäßig über die Vorhaben des Uni-Präsidiums im Akademischen Senat berichten.

  • Konsequenter Eintritt für eine Öffnung der Universität, Widerstand gegen jede Form von Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen und besondere Auswahlverfahren.
  • Eintritt für eine breite und vielfältige Universität, gegen die Konzentration zu sog. Clustern und gegen den Aufbau von Elitezentren.
  • Eintritt gegen die Kommerzialisierung der Bildung und gegen die Marktwirtschaftliche Leitung der Universität. Gegen das Outsourcing von Universitätsaufgaben an private Unternehmen und gegen den kommerziellen Export von Studiengängen.
  • Eintritt für unkomplizierte und studierendenfreundliche Studienordnungen, die einen selbstbestimmten Lernprozess ermöglichen und die die Lebens- und Arbeitsrealität der Studierenden berücksichtigen. Gegen die Einengung von Wahlmöglichkeiten und die Zunahme von Zwangsveranstaltungen und Anwesenheitskontrollen. Gegen repressive Elemente wie Maluspunkte und Zwangsexmatrikulation.
  • Eintritt für selbstorganisierte Lernprozesse, wie sie z.B. bis zur Abschaffung des Projekttutorienprogramms institutionalisiert waren.
  • Für informationelle Selbsbestimmung. Gegen HisPos-Chipkarten und ähniche digitale Kontrollsysteme, gegen verschärfte An- und Abmeldesysteme in den Studiengängen und gegen Rasterfahndung an der Uni.
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