Bald 500.000 Bücher weniger an der FU?

Die geplante Zusammenlegung der Bibliotheken am Fachbereich Politik und Sozialwissenschaften erzeugt weiteren Wirbel, insbesondere die geplante Aussonderung von bis zu einer halben Million Bücher stößt auf Kritik. Mittlerweile berichtet auch der Tagesspiegel von den Plänen und bringt neue Informationen: die Bücher sollen nach Wilna verschifft werden, Personal zum Aussortieren ist bereits beantragt. Aber auch studentische Kritik aus FSI-Kreisen kommt zu Wort:

Die Fachschaftsinitiative Geschichte schreibt in ihrem Weblog, es sei „symptomatisch“, dass „derartig radikale und unsinnige Pläne niemals offen mit den Betroffenen diskutiert werden“. Mitglieder der Bibliothekskommission sehen zudem Unabhängigkeit und Identität der Fachbibliotheken in Gefahr, wenn sie zur Unterabteilung der UB degradiert würden.

Präsident Dieter Lenzen teilt die Bedenken nicht: Laut seinem Sprecher Goran Krstin beginnt der Diskussionsprozess hinsichtlich der Umsetzung der Integrationspläne im kommenden Jahr. „Die Gremien, insbesondere die Bibliothekskommissionen, werden selbstverständlich einbezogen“, sagt Krstin. Die Unabhängigkeit des Fachbereichs sei durch die Pläne „in keiner Weise“ gefährdet.

Wie weit die Pläne schon fortgeschritten sind, zeigen Details: Die Dubletten sollen laut Krstin als Bücherspende an die weißrussische Europäische Humanistische Universität („Exiluniversität Minsk“) in Wilna gehen. Dort würden sie für den Aufbau der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung dringend benötigt. Und der Personalrat wurde bereits gebeten, seine Zustimmung für neue Stellen zu geben – zum Aussortieren der Bücher.

Vorstellung: FSI Südasien

Seit dem letzten Monat ist die studentische Initiative Südasien Berlin (SISAB) als Fachschaftsini der Indischen Philologie und der Indischen Kunstgeschichte aktiv. Wir stehen auch in engem Kontakt zur Studierendenschaft des Südasieninstitut des IAAW an der Humboldt-Universität Berlin.

sisab

Wir als SISAB-AktivistInnen wollen den Diskussionen an den Instituten durch Recherche & Information zu Entwicklungen an den Berliner Unis Zündstoff liefern. Es haben sich Arbeitsteams für verschiedene Aufgaben zusammen gefunden und es ist ein Film über die Folgen der „Umstrukturierungsmaßnahmen“ für „Orchideenfächer“ in Arbeit… darüber gibt’s demnächst hoffentlich mehr zu berichten.

Südasien nicht ignorieren – Südasienforschung ausbauen! ~
Studentische Initiative Südasien Berlin (SISAB)

Homepage:
http://www.sisab.de.vu/

E-Mail
info(at)sisab.de.vu

Fako-Tag am 8. Dezember

Wie bereits angekündigt soll am 08.12. ab 10 uhr ein fako-tag im kubiz in Weißensee stattfinden (zur anfahrt siehe: http://www.kubiz-wallenberg.de/kontaktformulare).
Neben Raum für Austausch und Vernetzung soll der Schwerpunkt vor allem auf der Entwicklung konkreter Aktionen liegen. Die Einladung richtet sich an alle bestehenden Fachschaftsinis und ihrer SympathisantInnen, aber auch an Aktive die eine neue Ini gründen wollen oder Interesse an unserer Arbeit haben. Ziel ist die Weiterentwicklung vonunabhängiger, basisdemokratischer Hochschulpolitik jenseitsvon Partei-Hochschulgruppen und Verbänden.

Vorschlag der Orga-Gruppe wäre folgender Tagesablauf:

10:00 – 11:00 Auftaktplenum

11:00 – 13:00 workshops I
– exzellenz/elite
– ma-einführung
– gestaltung ini-broschüre und -werbekram I

13:00 – 15:00 gemeinsames kochen (und essen)

15:00 – 17:00 workshops II
– gestaltung ini-broschüre und -werbekram II
– evtl. 40 jahre ’68
– evtl. verknüpfung hopo – stadtpolitik
– das neue „super-denkmal“ neben dem hfb

17:00 – 18:00 abschlussplenum

ab 20 uhr oder so Kneipenabend (ort noch nicht ganz klar)

Um den einkauf besser planen zu können, wären wir euch sehr dankbar, wenn ihr eine kurze, mehr oder minder verbindliche, Anmeldemail an fsigeschichte[ätt]web.de schicken könntet.
Falls sich spontan noch mMenschen berufen fühlen, einen Workshop zu (mitzu-)gestalten, können sie sich ebenfalls an diese Adresse wenden.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von euch vorbeikommen könnten!

Vernetzungstreffen für Studierende in Hochschulgremien

Am Donnerstag den 6.12. findet um 18 Uhr das zweite Gremienvernetzungstreffen im AStA statt.

Beim ersten Vernetzungstreffen ging es hauptsächlich um die Kommunikation untereinander – dafür wurde eine Blackboard-Organisation eingerichtet – und um Tipps und Tricks von Gremienerfahrenen an Unerfahrene.

Hier nun die Themenvorschläge für das zweite Treffen:

    Kommission für Lehrangelegenheiten (KfL)
    Bündnisse mit anderen universitären Statusgruppen
    Beteiligung an der Ausarbeitung des neuen Berliner Hochschulgesetzes

Es wäre schön, wenn wir am Donnerstag die studentischen Sitze der Kommission für Lehrangelegenheiten (KfL) neu besetzen könnten. Natürlich wäre es super, wenn möglichst unterschiedliche Fachbereiche dort vertreten sind, da dort uniweite „Lehrangelegenheiten“ besprochen werden. Also sagt das bitte nochmal weiter, oder überlegt euch selbst ob ihr Lust dazu habt (die KfL ist ein beratendes Gremium, das dem Akademischen Senat zugeordnet ist und sich einmal im Monat trifft, um die einschlägigen Themen vorzubesprechen).