AVV o8 Redaktionsschluss am Montag, 10.3.!!!!

Liebe FreieBildungs-aktive und -interessierte,
Liebe Fachschaften, Studierende und liebe nicht-Studis,

noch habt ihr eine Woche Zeit um eure Ankündigung für spannende Filmseminare, Sprachkurse, Lektürekreise, Philosophiertreffen, bildungspolitische Gruppen, Kunstprojekte, Veranstaltungsreihen, Tanzkurse, Sportangebote, Projekttutorien usw. an avvb(at)gmx.net zu senden.

Ihr könnt ganz einfach Veranstaltungen selber machen. Über das AVV könnt ihr Leute finden, die mit euch zusammen zeichnen wollen oder das neue Buch eurer Lieblingsautorin mit euch lesen wollen … Räume dazu gibt es kostenlos in der Offenen Uni oder an anderen Orten dieser Stadt. Die Redaktion des AVV hilft euch gerne weiter.

Werdet aktiv! wozu auf das gewünschte Bildungsangebot warten? Macht doch einfach selber was ihr wollt!

Redaktionsschluss für die Printausgabe ist der 10. März.

im Internet könnt ihr auch noch laufend weitere Ankündigungen eintragen.

wir freuen uns über viele kreative Ankündigungen!

Studentische Forderungen zur Zukunft der Bibliotheken

Der Zugang zu einer umfassenden Literaturauswahl ist die Grundlage eines jeden Studiums. Schon jetzt beeinträchtigen die langen Wartezeiten auf benötigte Bücher einen sinnvollen Ablauf des Studiums. So sind das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten und die Vorbereitung auf Prüfungen oft erheblich eingeschränkt. Interesse der Universität ist es, den Wissensdurst der Studierenden durch ein vielfältiges Literaturangebot zu befriedigen und zu fördern. Jegliche Schmälerung des Bibliotheksumfangs steht in absoluten Widerspruch zu diesem erklärten Ziel.

Bald 500.000 Bücher weniger an der FU?

Update zur Schließung der Fachbibliotheken Ethnologie, Soziologie, Publizistik und Politikwissenschaft

FAQ zur Bibliothekszusammenlegung


Vor diesem Hintergrund fordern wir vom Institutsrat des Otto-Suhr-Instituts:

  • Engagement für den sofortigen Stopp der Zusammenlegung der Fachbereichsbibliotheken PolSoz
  • Die konsequente Ablehnung eines Neubaus für 15 Mio Euro, der zur einer Kürzung des bisherigen Angebots führt
  • Sich vehement gegen undemokratische Entscheidungsstrukturen an der Universität zu wehren und keine Selbstentmachtung autonomer Fachbereiche mehr zu betreiben
  • Die Studienbedingungen für finanziell schlechter gestellte Studierende nicht dadurch zusätzlich zu verschlechtern, dass diese zukünftig dazu gezwungen werden noch mehr Bücher selbst zu kaufen
  • Sich für den Erhalt des Magazinbestands einzusetzen, da erweiterte Öffnungszeiten und Überführung in den Freihandbestand diesen nur ergänzen aber nicht ersetzen können
  • Die vorangegangenen Streichungen und Umstrukturierungen (bspw. Raumschließung der ethnologischen und publikationswissenschaftlichen Bibliotheken) innerhalb des Bibliothekswesens zu verurteilen und weiteren Personalstreichungen entgegenzutreten
  • Den politischen Charakter der Aussortierung von scheinbar irrelevanten Büchern nicht zu leugnen
  • Als ersten Schritt fordern wir deshalb die bereits begonnene Aussonderung von Literatur sofort zu beenden und über den Verbleib schon aussortierter Bücher zu informieren