Bachelorbefragung 2008

Kürzlich wurden die Ergebnisse der „Bachelorbefragung 2008“ vorgestellt. Wieder war hier Felicitas Thiel federführend, der böswillige Verzerrung nicht unterstellt werden kann – wohl aber Arbeit im Auftrag und unter Leitlinien des Präsidiums.

Die Ergebnisse sind hier einzusehen.

Dazu gibt es eine Erfolgsmeldung des Präsidiums und gleichlautende Berichte und Kommentare in der Zeit. Der AK HoPo des AStA FU hat den Umfragebogen dieser Befragung bereits einer ausführlichen Analyse unterzogen und kommt zu folgendem Ergebnis:

Schlussendlich müssen wir also feststellen, dass es sich bei dieser Umfrage um ein teilweise sehr suggestives und undifferenziertes Papier handelt, das zu stark am Ideal der Karriere ausgerichtet ist und keinen Platz für andere Lebensvorstellungen lässt. Die Uni sollte eigentlich ein Ort der freien Bildung und des selbstbestimmten Lernens sein!

Trotzdem lautet natürlich die Kern-Botschaft des Präsidiums – und der Zeit: Schluss mit der Bologna Kritik. Alles Super, weiter so! Womit auch deutlich wird, wofür Bachelor-Befragungen durchgeführt werden. Immerhin: die Probleme mit dem gestiegenen Leistungsdruck werden erwähnt. Aber vielleicht hilft ja der Blick ins Kleingedruckte wirklich – nicht nur der in die Pressemitteilung.

Eine andere Perspektive bietet z.B. die Süddeutsche Zeitung (über dpa) an: Bachelorstudenten klagen über hohen Leistungsdruck