Remember Mahmud Azhar!

Übernommen von: astafu.de

 An Mahmud Azhar erinnert sich an der Freien Universität heute fast niemand mehr. Vor 24 Jahren, am 07. Januar 1990 wurde der in Pakistan geborene FU-Student Opfer eines gewaltsamen, rassistischen Übergriffs auf dem Campus dieser Hochschule. Er verstarb zwei Monate später am 05. März 1990 an den unmittelbaren Folgen seiner erlittenen Verletzungen. Ein Gedenken an Mahmud Azhar findet weder an dieser Universität noch anderswo in Deutschland statt. Es besteht eine unabdingbare Notwendigkeit das zu ändern und den unerträglichen Zuständen, die dieses Vergessen möglich gemacht haben, offensiv zu begegnen.

Dieser Artikel schafft es nicht, viel über das Leben Mahmud Azhars zu erzählen. Vielmehr wird auf Grundlage von Archivmaterialien über den rassistischen Mord an ihm und den darauffolgenden öffentlichen und universitären Reaktionen, über die Initiativen und den Gerichtsprozess gegen den Täter berichtet. Das ist unter anderem deshalb problematisch, weil über den Menschen Mahmud Azhar nur anhand des rassistischen Angriffs auf ihn selbst geschrieben wird.

Leider ist es uns noch nicht gelungen in ausreichender Weise mit Angehörigen, damaligen Kolleg_innen und Aktivist_innen in Kontakt zu treten, um diesem Umstand Rechnung zu tragen.

Weil nicht schon wieder ein Jahr ohne ein Gedenken an Mahmud Azhar vorübergehen kann, haben wir uns dennoch dazu entschieden, in diesem Artikel Material über diesen rassistischen Mord zusammenzutragen, um die Erinnerung an ihn in die Öffentlichkeit zurückzutragen. Weiterlesen

Advertisements

Occupy FU: nach Vollversammlung Seminarzentrum besetzt

An der FU fand heute eine Vollversammlung statt, die mit 2000 Studierenden sehr gut besucht war. Auf der VV wurden folgende Forderungen beschlossen:

Forderungen (Vorschläge):
1. Freie Bildung für alle – ohne Zugangshürden wie NCs oder begrenztes Bafög.
2. Würdevolle Bezahlung und Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten an der Uni.
3. Öffentlich ausfinanzierte Hochschule – für ein großes, vielfältiges und kritisches Lehrangebot statt Exzellenzinitiative und Elitenbildung.
4. Selbstbestimmtes Studium statt Prüfungsstress, Regelstudienzeit und Verschulung.
5. Für eine Uni frei von privatwirtschaftlicher und militärischer Einflussnahme.
6. Für eine demokratische Uni auf allen Ebenen durch gleiche Mitbestimmungsrechte für alle.
7. Geld für Bildung und Soziales statt für Banken und Konzerne.
8. Für das bedingungslose Recht auf selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe z.B. durch ein Grundeinkommen.
9. Für ein sozio-kulturell existenzsichernden Mindestlohn.
10. Bezahlbare Mieten für alle.

Nach der Versammlung sind viele Studis ins Seminarzentrum gegenüber der Mensa gezogen und halten es bis zum jetzigen Zeitpunkt besetzt. Aktuell läuft hier das Plenum.
Kommt alle vorbei und unterstützt die Besetzer_innen!

„Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit“ Veranstaltung aus der Reihe Wissenschaft und Kritik

8.11.11 18:00 Uhr L113 Silberlaube

Veranstaltung der fsi Ewi

Vortrag zu den Entwicklungen “traditioneller” Sozialen Arbeit in Deutschland und der Idee einer theoretisch fundierte, politische, reflexive und kritische Soziale Arbeit, die sich weniger orientiert an hegemonialen Vorstellungen von Ordnung und Normalität und den daraus resultierenden Aufgaben- und Funktionszuweisungen, sondern bemüht ist ihre Handeln auszurichten an den Deutungen und Bedürfnissen der “AdressatInnen” sowie an einem autonom formulierten Gegenstandsbereich.

mit prof. dr. Frank Bettinger
Vorsitzender des Instituts für Soziale Arbeit + Entwicklung (BISA+E) an der Hochschule Bremen und Professor für Sozialpädagogik der Ev. Hochschule Darmstadt; zudem bin ich Mit-Begründer des bundesweiten Arbeitskreises kritische Soziale Arbeit (AKS)

Semesterticket sichern! Geht zur Urabstimmung 25.-27.10.

Aufruf zur
Urabstimmung über die Fortführung des Semesterticketvertrags
25. – 27. Oktober

Der aktuelle Semesterticketvertrag läuft zum Ende des Wintersemesters 2011/ 2012 aus. Damit es auch über diesen Zeitraum hinaus ein Semesterticket geben kann wird, muss die Studierendenschaft der FU in einer Urabstimmung der Fortführung des Semestertickets zustimmen. Diese wird zwischen dem 25. – 27. Oktober 2011 (Dienstag – Donnerstag) durchgeführt.

Deine Stimme für das Semesterticket

Damit der Vertrag abgeschlossen werden kann und das Semesterticket für die nächsten drei Jahre gesichert wird, muss die Mehrheit der an der Urabstimmung teilnehmenden Studierenden, mindestens aber 10% aller Studierenden der FU, für das Semesterticket votieren. Andernfalls gilt die Fortführung des Semestertickets als abgelehnt. Es würde dann ab dem Sommersemester 2012 kein Semesterticket mehr geben! Deine Stimme zählt: Das Semesterticket sichern!

Alle Wahllokale unter: http://www.fu-berlin.de/sites/studwv/Urabstimmung/UA_2011_Oktober/Wahllokalstandorte/index.html

Semesterauftaktparty am 27.10. ab 21h

Am 27.10. findet wieder die langersehnte Semesterauftaktparty der
Fachschaftsinitiativen statt! An diesem Abend wird es im Festsaal
Kreuzberg heiß her gehen, denn es gibt tolle Live-Acts, die uns mit frischen Beats (Electro, Minimal, House, Trash, Rock, Ska, Punk)
versorgen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: es gibt leckere
Getränke, Cocktails und eine schmackhafte vegane Vokü. Wie immer gibt
es alles zu Soli-Preisen. Der Gewinn geht an coole Polit-Projekte.

Das wird DIE Party, also nicht verpassen!

Startschuss ist um 21 Uhr im Festsaal Kreuzberg (U Kottbusser Tor,
Skalitzer Straße 130)

Wissenschaft und Kritik im WiSe 11/12

In diesem Wintersemester veranstaltet die Fachschaftskoordination der FU Berlin zum dritten Mal die Vorlesungsreihe “Wissenschaft und Kritik”. Die Veranstaltungen werden von den Fachschaftsinitiativen Erziehungswissenschaften, Geschichte, Grundschulpädagogik, Lehramt, Mathe, Politikwissenschaft (OSI), Physik, Psychologie, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Wirtschaftswissenschaft organisiert.

Die Veranstaltungen bringen kritische Standpunkte bezüglich ihrer eigenen Fachdisziplin im Besonderen und Wissenschaft im Allgemeinen zur Sprache. Sie finden an den jeweiligen Instituten der FU statt und legen ihren Fokus auf die Produktion und Reproduktion gesellschaftlicher Machtstrukturen, Verhältnisse und Ideologien durch die Wissenschaft und ihre fachliche Deutungshoheit.

Haltet Ausschau nach dem Programm oder erkundigt euch bei den Fachschaftsinitiven!

Wir freuen uns auf spannende und interessante Veranstaltungen, sowie auf euch!

Näheres auf http://tobib.spline.de/wikri/

spline-Projekt droht die Räumung

Das Studentische Projekt Linux Netzwerk (kurz spline / spline.de) am Institut für Informatik soll Platz für ein Drittmittelprojekt machen. Bis zum 15.7. soll das Projekt seine Räumlichkeiten leer geräumt haben.

Die FSI Informatik erklärt, warum das studentische Projekt so wichtig ist:

Der Spline-Raum ist bis heute einer der wenigen Orte, wo ein selbstbestimmtes, projektorientiertes Lernen möglich ist. Das gesamte WLAN des Fachbereichs wurde einst von aktiven Spline-Mitgliedern aufgebaut. Auch heute stellt Spline den Studierenden gefragte Dienste zur Verfügung. Neben Linux-Install-Partys, Löt-Projekten oder “Hack”-Sessions für neue OpenStreetMap-Projekte organisiert Spline über 33.000 Benutzer_innen in knapp 1000 aktiven Mailinglisten, hostet die Spline-Foren – in denen sich mittlerweile über 30.000 Beiträge finden – und erlaubt Fachbereichsmitgliedern ihre Softwareprojekte über dev.spline.de zu verwalten. Das Spline-Pad ist längst zum Standard am Fachbereich geworden, wenn es um die gemeinsame Erstellung von Texten geht. Übungszettel werden durch den Zettel-Dienst zentral verwaltet. Desweiteren organisiert Spline regelmäßig sogennante Spline-Talks, bei denen Studierende Vorträge über Themen der Informatik halten. Wie kann es sein, dass die Fachbereichsverwaltung diese Arbeit nicht wertschätzt?

Also: Rettet Spline!

Weitere Infos unter fsi.spline.de und save.spline.de

StuPa-&AS-Wahlen 11.-13.01.2011: Support your local FSI!

hr habt es sicher schon bemerkt: in Dahlem tobt der Wahlkampf, es wird geklebt, geflyert, plakatiert und polemisiert. Bei 47 konkurrierenden Listen für nur 60 Mandate im Studierendenparlament geht schnell der Überblick verloren. Dabei liegt das Gute doch so nah: an allen Fachbereichen und in fast allen Instituten sind Fachschaftsinitiativen aktiv, von denen die meisten auch für das Studierendenparlament kandidieren.

Folgende Inis kandidieren zu den StuPa Wahlen am 11.-13. Januar 2011:

Liste Ini
01 Kritische PhilosophInnen
03 FSI Mathematik und Informatik
04 FSI OSI
08 Offene Liste Physik [OLP]
14 Fachschaftsinitiative Grundschulpädagogik
15 FSI Puk/Publizistik INI
16 FSI Ethnologie
20 FSI Psychologie
23 IsTurArIrS – The Liste formerly known as
24 Fachschaftsinis dt. und engl. Philologie
27 Koser Nostra – FSI (Kunst-)Geschichte
32 FSI AVL
33 Initiative Lehramt
40 FSI EWI
45 fsi wiwiss
46 Geo – Liste
47 FSI TheFiMu

Daneben habt ihr dieses Jahr wieder die Möglichkeit bei der Wahl der akademischen Gremien eure Fachschaftsinitiativen mit zwei Kreuzchen (eins für den Akademischen Senat, eins für’s Kuratorium) zu unterstützen: Fachschaftsinitiativen/offene Liste Nummer 1 für die akademischen Gremien. Obacht: die akademischen Gremien könnt ihr nur an zwei Tagen (11. und 12. Januar) wählen.